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gastfrey

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Hauptquelle · Adelung (1793–1801)

Gastfrey

Bd. 2, Sp. 430

Gastfrey , -er, -este, adj. et adv. 1) Bereit, fremde und reisende Personen unentgeldlich aufzunehmen und zu bewirthen, eine in den ehemahligen Zeiten, da es noch keine öffentliche Herbergen und Gasthöfe gab, sehr nöthige und hoch geschätzte Tugend. Seyd gastfrey unter einander ohne Murmeln, 1 Petr. 4, 9. Ein Bischof soll gastfrey seyn, Tit. 1, 8. 2) Bereit, andere unentgeldlich mit Speise und Trank zu bewirthen. Ein gastfreyer Mann, der gern und oft Gäste hat. In beyden Fällen bedeutet frey freywillig, unentgeldlich.

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gastfrey

    Adelung (1793–1801)

    Gastfrey , -er, -este, adj. et adv. 1) Bereit, fremde und reisende Personen unentgeldlich aufzunehmen und zu bewirthen, …

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Zerlegung von gastfrey 2 Komponenten

gast+frey

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gastfrey‑ als Erstglied (1 von 1)

Gastfreyheit

Adelung

gastfrey·heit

Die Gastfreyheit , plur. inus. die Eigenschaft, da man gastfrey ist; bey dem Opitz die Gastbarkeit.