Hauptquelle · Elsässisches Wb.
gärtlen
PfWB LothWB RhWB gärtle n [kártlə Sier. Horbg. Dü. M. K. Z. Lobs. Wörth ; kǽrtlə Str. ; kǽətlə Wh. ] leichte Gartenarbeit verrichten, bes. im Frühling und aus Liebhaberei. ‘Da die Strassburger Küchengärtner im Spätjahre schon so emsig gärteln, so haben sie das Frühjahrsgärteln nicht nötig’ 1795 Alem. 4, 278. ( aus: Landwirthschaft eines gewanderten Bauren oder ökonomischpraktische Bemerkungen über eine bessere, allgemein anwendbare Baum-, Weinreben- und Gartencultur nach vieljährigen Erfahrungen von einem Geistlichen im Elsass 1795.) — Idiotikon Schweiz. 2, 440. Schwäb. 220. Bayer. 1, 938.