Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
futtermauer f.
futtermauer , f. im bauwesen eine mauer, mit der eine schwächere wand gefüttert, d. h. zu stütze und halt bekleidet wird, frz. chemise. auch, wol aus dem deutschen, schw. fodermur. sie dient besonders zu stütze und halt bei erdwänden an kanälen, terrassen und fluszufern u. s. w. bildlich: eine futtermauer der kritischen philosophie. J. Paul Kampanerthal 19 . im festungsbau die mauer, mit der die wälle und gräben eingefaszt und von auszen bekleidet werden, damit die erde nicht herunterrutschen oder vom regen weggespült werden kann, der mauermantel: ein wall ... gegen den graben mit einer futter…