Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fuszgesims n.
fuszgesims , n. 1 1) in der baukunst der unterste, ziemlich breit gemachte theil des säulenstuhles ( Adrian Beier lex. 134 b f. ), das gesims an dem fusz oder dem fuszgestell einer säule, zum unterschiede von dem hauptgesims. fuszgesimms, stylobata. Henisch 1319, 49 . bildlich: dasz ... die wörter einander unterstützen, indem die vielen pausen gleichsam so viele fuszgesimse sind, auf welchen seine ( des poeten ) rede stehet und sich erhebet. Breitinger forts. der crit. dichtk. 41 . 2 2) die füsze: die kleider ( der tanzenden tochter der Herodias ) thäten fliegen wie ein segel auf einem schiff …