Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fürspruch m.
fürspruch , m. 1 1) das sprechen zu gunsten oder zum besten, zur empfehlung jemandes oder einer sache, ein für jemand oder eine sache eingelegtes gutes wort. Reiner ... hat ... um furspruch bey euch angehalten. Luther briefe 4, 538 ; dein fürspruch blosz hat mich empor gehoben, dein gültig wort vertrat ein fremdes paar. ... wer hätt uns sonst der herrschaft angepriesen? Gottsched ged. 2, 580 ; er hilft mit vermögen, fürspruch, rathe u. s. w. Gellert 5, 411 ; ich verlasse mich auf Ihren fürspruch. dessen lustsp. (1748) 221; er giebt mir sein wort, dasz er mir durch seinen fürspruch dienen will.…