Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fürdringen
fürdringen , s. vordringen. weder ahd. noch mhd. nachweisbar, sondern erst im 15. jh. auftauchend, s. unten 5). 1 1) vornhin dringen. 2 2) hervordringen, vornhin dringen, vorn hinaus dringen. auch mit dat. der person: trüngt denen neben ihm mit allen kräften für und eillt auff seinen feind. Rompler 127 . 3 3) vorwärts dringen. 4 4) das übergewicht erlangen, die übermacht erlangen, vorwiegen: stechen sie mich mit weiden, so steche ich sie viel herter mit lieben, las sehen, welchs fürdringe. Luther 1, 277 b ; di libe und neigung, damit ich euch verwand, hat fürgedrungen und mich beweget, euch un…