Eintrag · Nachträge (Mecklenb.)
füllig
füllig, beleibt: vülligMi 104a; stark vüllig sehr stark beleibt ebda; succi plenus 'vllich' Chytr. 114; 'ne grote, vüllige Perßon Reut. 7, 189; de hübsche, vüllige Dam' Gad.Trotsche Frünn' 312; dat is jo 'n vülliges Hauhn (so daß es viele Eier ausbrüten kann) Meckl. Heim. 8, 27; wil hei 'n beten vüllig was Reut. 5, 46; ick bün wat vüllig un de Pust was all 7, 163; ick bün wat vüllig bugt 3, 330; Müll.-Friese 175; hei süht so füllk utWa Waren@BaumgartenBaumg; bildl.: dei in sin vüllig Brot sitt (gut zu leben hat) H. Schröd. Buerh. 3, 46; up 'n Hoff (Gutshof) is dat 'n bäten fülliger Läben munterer, lustiger als bi 'n BuernGüGüstrow@NiegleweNiegl.