Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
füllhals m.
füllhals , m. 1 1) einer der sich den hals füllt, ein fresser, säufer: dasz man jn halt für unverschemt, der speisz und tranck unmessig nemt, derhalb halt sich ein mensch fein messig, nicht gantz versoffen und gefressig, als ein gefressiger füllhals. H. Sachs V, 148 a . 2 2) ein groszer hölzerner trichter, wie eine gelte gestaltet mit drei durch verlängerte dauben gebildeten füszen und bei dem kürzern derselben mit einer röhre im boden, die in das spundloch des fasses gesteckt wird, um in dieses dadurch wein, bier, brantwein oder essig zu füllen. in manchen gegenden, z. b. in und bei Gieszen, …