Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
füllensack m.
füllensack , m. Hugo von Trimberg sagt im Renner 9035 vom päpstlichen hofe: Lærenbiutel und Füllensac pflëgent dës hoves naht und tac, und bezeichnet in dem beigelegten ersten eigennamen einen der, um sich zu bereichern, ungetreu und räuberisch andern den beutel leert, in dem zweiten dagegen einen der in gleicher absicht und weise andrer gut und geld an sich nimmt und sich so den sack füllt, einen räuber. s. mhd. dën sac vüllen in dem sinne von » rauben « unter füllen I 1) a). beide lebendige und treffende namen übrigens sind durch zusammenziehung ganzer redensarten gebildet, in welchen das ve…