Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
füllboden m.
füllboden , m. ein säufer, ein trunkenbold: unser füllpoden aber und volle zapffen wöllen den wein drutzen und dautzen. Frank laster H ij b (kj, wo fülbodenn und trutzen und tautzen). der pl. füllboden hier ist der ursprünglich richtige und würde, wenn das wort sich erhalten hätte, auch jetzt, obgleich wir von boden ( s. d. ) den pl. böden bilden, nicht in füllböden sich wandeln dürfen; denn das wort in seiner zusammensetzung scheint eigentlich einen der einen boden füllt d. h. einschenkt, mit dem gedanken dasz dies ohne aufhören geschehe, auszudrücken, wofür die bei Henisch 443, 33 sich finde…