Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fügnis f.
fügnis , f. und n., wie denn die bildungen mit nis oft zwischen beiden geschlechtern ohne unterschied der bedeutung schwanken. von fügen, aber erst im 17. jh. vorkommend. ahd. hatte man kifuacnissa f., nexus ( gl. jun. 215. Graff 3, 424 ), von dem verbum kifuokan, kifuakan, das üblicher war, als ahd. fuokan, fuakan, fuogan, fuagan, unser fügen ( s. d. ), mit dem es zusammengesetzt ist. ins nnl. eingedrungen voegenis, f. 1 1) verbindung, beziehung: sie weisz ihren reden so schicksame fügnisz zu geben. Birken ostländ. lorbeerh. 408 . 2 2) eine herbeiführung durch verbindung von umständen, eine z…