Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
frumme m.
frumme , m. , heute der fromme, welches oben sp. 245 nachzusehen ist. auch der mhd. schreibung gemäsz frume. im 15. jh. noch häufig: so haiszet Neithart her komen! er sol sein nemen guoten frummen. fastnachtsp. 423, 6 ; sich hat ain neue schande erhaben in dem lande dar inn mir (= wir ) werden schaffen frumen (: komen). 439, 25 ; wann es wirt ain groszer sterb kumen, des nem wir groszen frumen. 615, 16 ; ich wolt, er ( der zaubermantel ) wer in dem wilden mer versunken und verprent mit den hellischen funken, ee es ( l. er) uns ie zu schaden wer kumen: des het wir alle guten frumen. 669, 1 . ab…