Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
frühlingstrieb m.
frühlingstrieb , m. 1 1) ein im frühling und durch einwirkung desselben sich regender trieb im menschen oder thiere, in letzterem zur paarung: seht den holden frühling blühn! soll er ungenossen fliehn? fühlt ihr keine frühlingstriebe? freunde, weg mit ernst und leid! in der frohen blumenzeit hersche Bacchus und die liebe! Uz frühlingslust, i. d. ged. (1768) 1, 30 ; die laube prangt mit jungem grün, es tönen ihre dunkeln buchen von vögeln, die voll wollust glühn, von frühlingstrieben glühn und scherz und schatten suchen. 132 . 2 2) im frühling aufgeschossene pflanze: anemon und pulsatille erste…