Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
früchtchen m.
früchtchen , m. 1 1) eine kleine frucht. bisher hat sie geglaubt, blosz ein bäumchen zu sein, das zur zierde der schöpfung ihre früchtchen trägt: itzt will man diese abnehmen, was wunder, wenn der schöne hauch der jungfräulichen schamhaftigkeit, von dem sie bekleidet sind, bei dem angriffe leidet? C. F. Weisze lustsp. 3, 67 ; seht, ruft die eine partei, hin nach Paris, da seht ihr die früchtchen der gleichheit! Lichtenberg (1801) 2, 228 . 2 2) leichtfertiges ungerathenes kind, leichtfertige, schlimmer streiche volle ungerathene junge person, nach frucht 4) am schlusse. nun papa? hab ich unrech…