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Freiburg

Lex. bis sprichw. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Freiburg

Bd. 2, Sp. 791
Freiburg, Kanton der westl. Schweiz zwischen Bern, Waadt u. dem Neuenburger See, 261/2 QM. groß mit beinahe 100000 E., wovon 3/4 franz. sprechen und außer dem Bezirke Murten kathol. sind. Die Stadt, eine Gründung der Zähringer, dann kyburgisch, zuletzt österreich., erlangte zu Ende des 14. Jahrh. ihre Freiheit und begründete durch kriegerische und friedliche Erwerbungen das Gebiet des gegenwärtigen Kantons. Er wird in 7 Bezirke eingetheilt, ist im Süden gebirgig, nur im Norden zum Ackerbau geeignet, von einem kräftigen Menschenschlage bewohnt, war sonst wohlhabend, ist aber durch den Sonderbundskrieg und das herrschende gewaltsame Regiment heruntergekommen. Seit seiner Aufnahme in den Bund 1481 theilte F. die Schicksale der Schweiz, kehrte 1830 auch seine Verfassung um, hielt jedoch als kathol. Kanton in Fragen, welche die Rechte der Katholiken beschlugen, zu den kathol. Mitständen, schloß mit ihnen den sog. Sonderbund u. wurde 16. Nov. 1847 nach schwachem Widerstande von den Executionstruppen der Mehrheit occupirt. Ein geringer Theil der Bürgerschaft gestaltete sich zur constituirenden und gesetzgebenden Versammlung, octroyirte dem Kantone eine Verfassung, der neue Bund nahm einen eigenen § auf, um diese Verfassung schützen zu können, weil sie sonst direct gegen ihn verstoßen würde, und dieser eidgenössische Schutz hält in der Republik F. bis auf den heutigen Tag die Herrschaft der Minderheit über die Mehrheit aufrecht. Die Stadt F., im Uechtlande, 1179 von Berthold III. von Zähringen erbaut, hat 9200 E., liegt im tiefen Saanethale u. auf den ansteigenden Felsenterrassen, sieht alterthümlich aus, ist mit Mauern und Thürmen umgeben, Sitz des Bischofs von Lausanne (gegenwärtig durch die Regierungen von F. und Waadt vertrieben), war bis 1847 eine Hauptniederlassung der Jesuiten mit großartigen Anstalten im Kloster St. Michael. Die E. der unteren Stadt sprechen deutsch, die der oberen franz.; Drathbrücke über das Saanethal.
1960 Zeichen · 32 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Freiburg

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Freiburg , Kanton der westl. Schweiz zwischen Bern, Waadt u. dem Neuenburger See, 26 1 / 2 QM. groß mit beinahe 100000 E…

  2. Sprichwörter
    Freiburg

    Wander (Sprichwörter)

    Freiburg 1. Freiburg hat nur einen Heller mehr Einkünfte als Altenryf. – Kirchhofer, 75. Das Kloster Altenryf, das ungef…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit freiburg

4 Bildungen · 4 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von freiburg 2 Komponenten

frei+burg

freiburg setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

freiburg‑ als Erstglied (4 von 4)

Freiburg an der Unstrut

Herder

Freiburg an der Unstrut , preuß. Stadt nordwestl. von Naumburg im Kreise Querfurt, Reg.-Bez. Merseburg, angenehm gelegen mit 2700 E., goth. …

Freiburger Alpen

Meyers

freiburg·er·alpen

Freiburger Alpen , der zwischen dem Rhone- und dem Aaretal gelegene, östlich vom Gemmipaß und dem Kandertal begrenzte Teil der westlichen Al…

Freiburg im Breisgau

Herder

Freiburg im Breisgau , alte Hauptstadt des Breisgau und ehemals starke Festung, jetzt die 3. Stadt des Großherzogthums Baden und Sitz der Re…

Freiburg, unterm Fürstenstein

Herder

Freiburg, unterm Fürstenstein genannt von den Besitzern, den Grafen von Hochberg-Fürstenstein, schles. Stadt an der Polsnitz, Reg.-Bez. Bres…