Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fingerdeuten n.
fingerdeuten , n. vituperatio, tadel, indem man fingerdeutet: dâ würde ein vingerdiuten von iuwers vater liuten dur wâre schulde ûf mich getân. tr. kr. 22215 ; keinen hërren ouch daʒ wol zimt daʒ ër sîn armen liuten nimt ir guotes mêre, denn ër ze rëhte nëmen sol, und mit gebrëhte daʒ verzert mit rîchen liuten durch wërltlîch êre und vingerdiuten. Renner 2255 ; wiʒʒet, daʒ ofte vingerdiuten mê schadet dan frumet klôsterliuten. 3303 ; storchsnebel und vingerdiuten guckent ofte nâch tumben liuten. 14068 ; swër sich gesellet ze tumben liuten dër machet im sëlbe ein vingerdiuten. 15711 ; oben von …