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Feuerwerker

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Feuerwerker

Bd. 6, Sp. 528
Feuerwerker, zur Zeit des zünftigen Artilleriewesens die Artilleristen zur Bedienung des Wurfgeschützes (vgl. Büchsenmeister und Feldschützen), seit dem 18. Jahrh. Charge im Unteroffizierstand der Artillerie. Die F. der deutschen Armee gehen aus Unteroffizieren der Artillerie hervor und erhalten auf der Oberfeuerwerkerschule (s. d.) in Berlin, resp. in München ihre theoretische und praktische Ausbildung. Diese soll den F. befähigen, die Anfertigung von Munition, Kriegsfeuern etc. zu leiten, die Revision und Abnahme von Geschützen und Munitionsgegenständen auszuführen sowie als Lehrer an Militärschulen zu fungieren. Nach bestandener erster Berufsprüfung werden die Unteroffiziere zu Feuerwerkern (Rang des Sergeanten), nach zweijähriger Dienstleistung bei einem Artilleriedepot, Besuch des obern Lehrganges und Ablegung der zweiten Berufsprüfung zum Oberfeuerwerker (Rang des Feldwebels) befördert. Nach erfüllter Dienstpflicht finden F. Verwendung in der trigonometrischen und topographischen Abteilung des Generalstabs. Geeignete Oberfeuerwerker werden zu Feuerwerksoffizieren (Feuerwerksleutnants, Oberleutnants u. Hauptleute) befördert, die den Stäben der Artilleriebrigaden, Artilleriedepotdirektionen und den technischen Instituten zugeteilt sind. Sie bilden, wie das Zeugoffizierkorps, ein in sich rangierendes Offizierkorps und tragen mit senem dieselbe Uniform, nur mit einem F auf den Achselstücken. Die F. der Marine, die auch auf der Oberfeuerwerkerschule ihre Ausbildung erhalten, sind Deckoffiziere zweiter Klasse, die Oberfeuerwerker Deckoffiziere erster Klasse. Österreich hat F. und Rechnungsfeuerwerker. Vgl. Feuerwerkslaboratorium. F. (Pyrotechniker) nennt man auch die Verfertiger von Kunst- und Lustfeuern.
1738 Zeichen · 26 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Feuerwêrker

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Feuerwêrker , des -s, plur. ut nom. sing. der die Feuerwerkskunst verstehet und bey dem groben Geschütze gebraucht w…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Feuerwerker

    Goethe-Wörterbuch

    Feuerwerker 1 Spezialist für Kunstfeuerwerke, auch im bildhaften Vergl wie denn der kluge F. seine blendenden Darstellun…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Feuerwerker

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Feuerwerker , zur Zeit des zünftigen Artilleriewesens die Artilleristen zur Bedienung des Wurfgeschützes (vgl. Büchsenme…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit feuerwerker

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Ableitung von feuerwerker

feuerwerk + -er

feuerwerker leitet sich vom Lemma feuerwerk ab mit Suffix -er.

Zerlegung von feuerwerker 2 Komponenten

feuer+werker

feuerwerker setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

feuerwerker‑ als Erstglied (2 von 2)