Hauptquelle · Westfälisches Wb.
ferkō²pen V.
fer-kō²pen V. [verbr.] 1. verkaufen, gegen Zahlung einer bestimmten Summe als Eigentum überlassen. De Kau verkaup’m ( Lhs He ). De Käupmann verkoipet Tuig ( Olp Kv ). De Kiepenkierl verkoffte nitt viell ( Olp Kv ). Hei verkoffte sein Werk un tog no Berlin ( Bri Ri ). Hä konn et nich verkoupen ( Bch Lr ). Häi mott verköpen ( Min Ha ). Dat Hus is verkoft ( Tek Me ). — Ra.: He häww nix to verkaupen ist verlegen, schweigsam, wortkarg ( Stf Oc || mehrf.); he hät nicks mähr te verkaupen weiß nichts mehr zu sagen, hat nichts mehr zu erwidern ( Bek Al || mehrf.). — 2. (+ sik ) etwas Falsches kaufen, e…