Eintrag · Westfälisches Wb.
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ferfumfeien V. [WMünsterl Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. BeckumBek SWestf Kr. BürenBür Wal] 1.1. verpfuschen, verderben, so verändern, daß es nicht mehr wieder herzustellen ist. Dai hiät alles verfumfelt (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). Hai kritt manneges op sienen Puckel, wat en ändern verfumwait giät (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@BenolpeBe). — 1.2. verhindern, vereiteln. Dat wöre mit dän beiden wall wat ewuorn, aower dat hett däi Naower verfumfaet (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). — 2.1. vergeuden, leichtsinnig und verschwenderisch mit etwas umgehen. — 2.2. durch Unachtsamkeit verlieren; an eine andere als sonst übliche Stelle legen und deshalb nicht wiederfinden (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). — 3. zum Narren halten, verulken. Ik lao mi nich verfumfaien! (WMWB). ⟨-fum- [verbr.], -pum- (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh); -›feien‹ [verbr.], -feggen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ObermarsbergOm), -fellen (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr), -„feifen“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh), -„fiedeln“ (Kr. AhausAhs St)⟩ ¶ Vgl. RHWB 2,887: fummfeien; NDSWB 4,1061: fumfeien. — Zu → fumfelen?
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektferfumfeienV.
Westfälisches Wb.
fer-fumfeien V. [WMünsterl Rek Bek SWestf Bür Wal] 1.1. verpfuschen, verderben, so verändern, daß es nicht mehr wieder h…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit ferfumfeien
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