Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
felsenritze f.
felsenritze , f. rima rupis: weil daselbst die felsen weit steiler und an vielen orten gar nicht zu beklettern waren, weswegen ich an drei orten in ein felsenritzen pfäle einschlagen lassen muste. Felsenb. 1, 205; soll ich ewig stumm und einsam sitzen, wie die eul in öden felsenritzen, die doch nächtlich ihren hunger klagt? Kretschmann 1, 131 ; aus der höle, den felsenritzen, oder dem schornstein schwebet die fledermaus. Zachariä tagsz. 87 ; der mondstral glitschte durch die felsenritze beflimmernd meinen polstermoos. Hölty musenalm. 1779 s. 153 ; was hast du da in höhlen, felsenritzen dich wi…