Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
feindesbrief
feindesbrief , m. fehdebrief, absagebrief: da nu der herzog zu Brunswig meuchlings, plötzlich und unversehens war angezogen und kein feindesbrive ausgeschicket und zu felde daher fuhr. Luther von dem gefangnen herzog zu Br. Wittenb. 1546. B 3 b ; des tags komen die feintsbrief von marggraf Albrecht. quellen zur bair. gesch. 8, 236; Crotus: wolt ir ihn ( ihnen ) auch vor ein feindsbrief schicken und öffentlich absagen? Witzel: die ketzer sint nit wert, das ich ihnen ein feindsbrief schreib. Alberus wider Witzel M 7 a ; vil brechen in ( ihnen ) etwan ein vähe ( feindschaft ) ab einem zaun, sagen…