Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
feiland m.
feiland , m. entstellt aus vâlant daemon, diabolus ( mythol. 943): hörstu, du pöser feilant! fastn. 578, 21 ; vgl. nu schweig du böser volant! 926, 11 . Luther macht daraus wortspielend einen feiland, gleichsam von feilen, fallere, im gegensatz zu heiland: wir haben erlebt, das aus irem heiland inen ( den papisten ) ein feiland ist worden ... solten wir denn nicht viel mehr getrost und frölich sein auf unsern rechten heiland, der es nicht allein thewer und hoch verheiszen hat zu komen und uns zu helfen, sondern kan es und wils gewislich thun, und nicht ein feiland sein, als der je noch nie kei…