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Feigenbaum

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Feigenbaum Der

Bd. 2, Sp. 41b
Der Feigenbaum, des — es, Mz. die — bäume, ein Baum, dessen birnenförmige fleischige Früchte gleich anfangs zum Vorschein kommen und das allgemeine Blumen= und Samenbehältniß desselben sind. Es sind nämlich innerhalb desselben männliche und weibliche Blümchen enthalten, entweder auf einem Baume lauter männliche oder lauter weibliche oder auch beide zugleich. Bei den männlichen sind drei Staubfaden und ein unvollkommner Griffel von drei aufgerichteten lanzenförmigen Blättchen umgeben; bei den weiblichen erscheint ein eiförmiger Fruchtkeim, an dessen Spitze sich ein gekrümmter Griffel mit zwei aufwärts gebogenen Staubwegen befindet (Ficus L.). Der gemeine Feigenbaum (Ficus carica L.) ist aus Asien zu uns gebracht, hat gestielte, handförmige, rauh anzufühlende Blätter und ein weißliches, weiches Holz. Seine Früchte werden sowol frisch als auch getrocknet genossen und auch zu Arzeneimitteln gebraucht. Man befruchtet sie häufig auf eine künstliche Art. S. Gallwespenbefruchtung. Der Idische Feigenbaum (Ficus indica L.) hat lanzenförmige, glattrandige Blätter und gehört zu den sogenannten Wurzelbäumen, indem seine Zweige sich auf den Boden herabsenken, dort einwurzeln und neue Bäume bilden. Der heilige Feigenbaum (Ficus religiosa L.) mit immer grünen, herzförmigen, glattrandigen und scharf zugespitzten Blättern. Er wird in Idien verehrt, weil man glaubt, daß einer der Landesgötter unter demselben geboren worden sei. Davon das Feigenholz, die Feigenkörner , das Holz, die Samenkörner  des Feigenbaumes.
1528 Zeichen · 17 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Feigenbaum

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Feigenbaum , des -es, plur. die -bäume, S. 1 Feige. Bey dem Ottfried heißt dieser Baum Figboum, bey dem Notker Fichp…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Feigenbaum

    Goethe-Wörterbuch

    Feigenbaum auch ‘Feigbaum’ 38,62 EwJude 230, einmal in ungewöhnl Zusammenschr ‘Wilderfeigenb.’ a botan Name Nahmen der B…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Feigenbaum

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

    Feigenbaum , gemeiner (Ficus Carica. Polygamia Dioecia. Urticeae) , bei uns häufig in Kübeln u. dgl. m., aber schon im s…

  4. modern
    Dialekt
    Feigenbaum

    Bayerisches Wörterbuch

    Feigenbaum Band 1, Spalte 1,1450f.

  5. Sprichwörter
    Feigenbaum

    Wander (Sprichwörter)

    Feigenbaum 1. Feigenbäume sind der Vögel liebste Räume. Von Vergnügungssüchtigen, die anständige Arbeit fliehen und doch…

  6. Spezial
    Feigenbaum

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Fei|gen|baum (Ficus carica) m. (-[e]s, ...bäume) ‹bot› lëgn da fighi m. , figara (-res) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit feigenbaum

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von feigenbaum 2 Komponenten

feige+n+baum

feigenbaum setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

feigenbaum‑ als Erstglied (1 von 1)

Feigenbaumlack

Campe

feigenbaum·lack

○ Das Feigenbaumlack , des — es , d. Mz . ungew. ein klebriger Saft der aus den Zweigen des Idischen Feigenbaumes dringt, wenn sich eine Art…