Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
federklauben
federklauben , blandiri, federlesen, einem die federn vom kleid ablesen, abklauben: ich lasz mir aber die freiheit der warheit niemant gern nemen, damit nit mein buch ein eitel liebkosen, federklauben und hofieren werde geacht. Frank chron. vorr.; hastu ein böses gewissen, lieber, was nutzet es, das dir die leut so federklauben, das hälmlin durch den mund ziehen, dir die ohren krauen und den kauzen streichen? Petr. 8 b ; muost auch welsche süpplin kochen können, verraten, verliegen ( verlügen ), herwiderumb liebkosen, federklauben, zuotittlen, und dasz du dises fein mit deiner hofweise decken …