Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
faulfräszig
faulfräszig , ja mit der weise würde kein handel auf erden bleiben, würde eim iglichen das seine genomen und abgeborget werden und den bösen, faulfreszigen die thür aufgethan. Luther 2, 485 a ; der teufel hat aller welt güter in faulfreszige beuche gesteckt, ja in der klöster und stift cloacas und heimliche gemach versenkt. 5, 261 a ; denn er wil auch der nicht, die beide sorge und erbeit lassen, als die müszigen, faulfreszigen wänste. 5, 427 a ; also was gelobt ein münch, wenn er seinen gehorsam gelobt? er gelobt eitel ungehorsam und wird ein müsziger faulfresziger bruder in den gütern durch …