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Fǟrßene

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Fǟrßene f.

Bd. 2, Sp. 569
Fǟrßene f. [WMünsterl Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek SWestf südl. OWestf, verstr. Münsterl Wie] 1.1. hinterer, gewölbter Teil des Fußes, Hacke. An der Fähste hew ek ne Blse (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HerdeckeHd). — Ra.: Iek hewwe me de Feeßen wiesen ich bin ihm davongelaufen (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr || mehrf.). Hei sitt mi up de Fiäßen er verfolgt mich so, daß er immer dicht hinter mir ist (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LadbergenLb || mehrf.). Se wärn iäm op te FEärsen es wurde nach ihm gefahndet (Kr. IserlohnIsl Is). Ennen oppen Feeßen hewwen von jmdm. verfolgt werden (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö). Hei löpet, erre wann hei Füer op den Feesen herre er läuft sehr schnell, rennt ungestüm (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). Hei hiat Füer in den Fähsten dass. (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@OesterauOa). — 1.2. Einschnitt am Pferdefuß hinten unmittelbar oberhalb des Hufes (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@HerzfeldHf). — 2. die Ferse bedeckender Teil des Strumpfes. Luack in der Fēße (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö). Ick kann all ’n Strump stricken, bloß met de Fiäse kann ’k nao nich ferrig wäirn (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). Duwwelde Fēße mit doppeltem Garn gestricktes Fersenteil (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö). — 3. am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes befindlicher Zapfen, mit dem das Blatt am Sensenbaum befestigt wird [verstr.]. ⟨›Fǟße‹ [Kr. SoestSos KSauerl], ›Fǟs‹ (Kr. LüdinghausenLhs Dr), ›Feª(r)ße‹ [(südöstl.) Münsterl Kr. WiedenbrückWie südl. OWestf Kr. LippstadtLst Bri], ›Fǟ(r)ste‹ [bes. Mark], ›Feª(r)ste‹ [Kr. WarendorfWdf HPaderb], ›Fǟtse‹ [Kr. BrilonBri Olp], Fasse [WMünsterl], Fässe [verstr. WMünsterl SWestf], „Fä(r)sche“ [Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Enr]. — e-Apokope [verstr. Münsterl]⟩ ¶ Vgl. RHWB 2,402: Ferse; NDSWB 4,77: Fasse. Zus.: → Seißen~.
1420 Zeichen · 39 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Fǟrßenef.

    Westfälisches Wb.

    Fǟrßene f. [WMünsterl Rek SWestf südl. OWestf, verstr. Münsterl Wie] 1.1. hinterer, gewölbter Teil des Fußes, Hacke. An …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit faerssene

4 Bildungen · 4 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von faerssene 2 Komponenten

fars+sene

faerssene setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

faerssene‑ als Erstglied (4 von 4)

Fǟrßenehāke

WWB

faerssene·hake

Fǟrßene-hāke m. [ Stf Kos] Schneidegerät, mit dem der Holzschuhmacher der Fußhöhlung die richtige Form gibt. Mitten Fiärshaken de Fiärs glat…

Fǟrßeneīsern

WWB

faerssene·isern

Fǟrßene-īsern n. [verstr.] Fiästeïs’n ( Wie Xy = HEIERM 36) Hinterteil der Sohle, des unteren Balkens, beim Pflug.

Fǟrßenemets

WWB

Fǟrßene-mets n. [bes. WMünsterl Stf] kurzes Messer, mit dem der Holzschuhmacher Unebenheiten des Schuhinneren im Fersenbereich beseitigt. De…

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APA
Cotta, M. (2026). „faerssene". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/faerssene/wwb?formid=F00500
MLA
Cotta, Marcel. „faerssene". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/faerssene/wwb?formid=F00500. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „faerssene". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/faerssene/wwb?formid=F00500.
BibTeX
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