Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)
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FÄCHEL m.(f. , n.) abl. von fach n. (?). frnhd. überwiegend in der form fechel bezeugt. schleier; tuch, binde: ⟨1403/39⟩ dÿ armen vnnd durfftigen sullen eÿn gelbs fechil zum mÿnsten eÿner handt prait tragen auf wen haüp tuchern ofner stadtrecht 124 M. 1537 und wie unser rat weisse fechel an stiefeln tregt, also sollen sie auch leuchten jnn weisser farbe Luther w. 50,72 W. ⟨1560⟩ von den schwartzen binden oder fechel/ die man jetzundt gemein vmb die huͤte tregt theatrvm diabolorum (1569) 458a. 1612 also ist .. bey den begräbnissen .. ein solcher mißbrauch eingeführet, daß vnter dem trawren vnd leidtragen auch nicht ein geringer excess, mit sonderlichen trawerkleidern, fecheln, binden vnd andern übermachten dingen, von vielen begangen policeyordn. Sachsen 68. 1668 der alte war bekleidet mit einem weissen leinen kittel, darüber mit einer schwebender fechel Ch. Schultze Gardelegen 65. z.j.1715 die fraun miessen allzeith fachlen aufsözen chr. Sonnenb. 1,128 H.Meyer-Hinrichs
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 15.–20. Jh.
- 19./20. Jh.
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Komposita & Ableitungen mit faechel
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Ableitungen von faechel (1 von 1)
Gefächel
Campe
Х Das Gefächel , des — s , o. Mz . ein anhaltendes, wiederholtes Fächeln. Uneigentlich für, sanftes Wehen. »I dem Gefächel des Westes.« Thüm…