Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fächel m. n.
fächel , m. fächlein , n. 1 1) flameum, flameolum, peplum, voc. 1482 h 5 b . Diefenbach 238 b , ein schleier der jungfrauen, nonnen, velum, mhd. rîse, rîselîn: in mehrer anmerkung, dasz sein fürst, weil er ihm diese schönheit, so allbereit zum fechel gewidmet, anders nicht habhaft zu werden getraute, solche auch mit gefahr seines lebens zu entführen gänzlich entschlossen. Hofmannswaldau heldenbr. s. 26 ; dasz Abelard gezwungen war seine ehegatten nach Argenteil, unfern von Paris gelegen zu senden und sie bis auf den fechel alldar einkleiden zu lassen. s. 149; vertausche demnach nur den fächel …