Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fademen
fademen , fädemen , wetterauisch färreme, nnl. vademen, oft auch fadmen, fädmen = fädeln. mhd. vedemen ( wb. 3, 201 a ). 1 1) einfädmen ( sp. 169): ein nadel fädmen, lini caput per foramen acus trajicere; dadurch der wall so helle geworden, das man wol eine nadel dabei hätte fädemen können. Micrälius 5, 368 ; sie kann ihre nadel blindlings fädmen; wann ir die nadlen gefadmet haben, so vergessen das nicht, das ir an das ander end machen ein knopf, oder ir stechen manchen stich umbsunst. dan hat der faden kein ursach, das er usz der nadlen wüschet. Eulenspiegel cap. 50; perlen fädmen, aufreihen,…