Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
eschrösel n.
eschrösel , n. sorbus torminalis. Bock kräuterb. 791 , bei andern crataegus. Sebiz bemerkt zu Bock 792 : die eschrösel seind bei uns des baums früchte, werden eingemacht. zu Bocks abbildungen 296 im text s. 372 heiszt es genauer: dieser baum trägt auch bleichweise gedrungene blümlin, fast wie der hollunder, aus welchen wachsen kleine graue birlin, nit gröszer dan oliven, eines sehr herben rauhen geschmacks allerding als die nespeln. es gewinnt aber dise frucht nit steinlin, sondern schwarze kernen wie die. wan dise frucht im herbst anfacht weich zu werden, pflegen die leut dieselben wie ander …