Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erwappen
erwappen ? Bechers jägercabinet cap. 7 s. 23 vom hirsch: im siebenten jahr ist sein gehörn vollkömmlich gestärket, erwappen und gezeichnet, wie es sein und bleiben soll. das wort kommt weder bei Döbel noch in andern jagdbüchern vor, scheint aber, gleich erblappen sp. 728, ein starkes part. praet., mit der bedeutung etwa von erwachsen, ausgebildet. einem schwachen wappen Herb. 5851 musz der sinn von schlottern zustehen: deme wappete dër bart, bebte, beberte, schwapperte, und bei Frommann 4, 195 steht wappeln schlottern, was zu erblappen stimmt. wie vereinbaren sich diese bedeutungen?