Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ervöllen
ervöllen , implere, bei Logau auf willen gereimt, kündigt sich deutlich als erfüllen an: wo die complimente sind, mangelt was gewis am willen, sonsten dörften worte nicht, wann nicht mangel, was ervöllen. 2, 9, 30 ; den himmel zu ervöllen, denken diese gern auf kinder. 2, 161, 8 ; die schrift die ist ein brief von gottes ernstem willen, geschrieben an die welt, denselben zu ervöllen. 2, 21, 74 ; hofnung, die uns ganz ervöllt mit des friedens freud und gut. 2, 197, 12 ; wenn ich nicht wüntsche des wuntsches ervöllen, lange noch, lange noch spare den willen. 3, 16, 69 ; witwen können noch wol du…