Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
eröfnen
eröfnen , aperire, ahd. iroffanôn, mhd. eroffen: 1 1) sinnlich, aufthun, öfnen, was zu und verschlossen war: wurden ihr die seitenwehr der mutter mit hasenlupp bestrichen, auch gar erlassen und eröffenet. Garg. 104 a ; eine ader eröfnen, schlagen; das bad eröfnet die schweiszlöcher; eröfnend ihren wüsten mund. Weckherlin 57 ; spricht wo sein ( des schmeichlers ) groszer mann 'mir ist gewaltig warm', so trucknet er die stirne, eröfnet sein gewand, entdecket sein gehirne, obwol für grimmen frost des daches nägel springt. Logau 3, 216 ; oder harret ihr, bis dasz der rechte ring den mund eröfne. L…