Eintrag · Rheinisches Wb.
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er III das Pron. pers. der 3. Person Masc. in der Form Er. Eă, ē- [Saarl ē·ə., ēr], unbetont ə [Rhfrk ər, əă] reicht bis einschl. Saarl-Niedaltdorf, Merz-Rehling Wadern, Trier-Hermeskeil, Bernk-Berglicht, Trier-Filzen, Bernk-Noviand Wehlen, Wittl-Cröv, Koch-Honth Ulmen, Aden-Welcherath Dorsel, Schleid-Frohngau, Rheinb-Meckenh, Eusk-Kessenich. Neuw-Unkel Breitschd Dierd; n. dieser L. hE [hEə, hēə; SNfrk auch hE:; doch dringt in dem hE-Geb. Er vor], nebenbetont hę, unbetont hə, meist ə; doch n. u. w. ausschl. Saarl-Niedaltorf bis Aden-Dorsel (s. o.) bis im N. Schleid-Waldorf Ramschd, Malm-Elsenborn hEn, hēn, hēan; doch steht -n nur absolut, vor Vokalen, h u. Dentalen (ausser n) [doch Trier-Stdt ęn, ę; Prüm hęn, hę]. unbetont ən, ə; ausserdem hęn innerh. Geld-Hinsbeck, Kemp-Kempen Hüls, Geld-Aengenesch Kapellen Wetten Kevelaer; lrhn. n. Geld-Twisteden Winnekendonk Issum, Mörs-Kamp Niep Essenbg he, hei [doch Er in Mörs-Friemersh Bliersh Kaldenhsn Rumeln u. in Geld-Niederwald Hörstgen, Mörs-Kamp Linttort Altf Brückerheide u. in Mörs-Winnental Birten]; rrhn. n. Ruhr [MülhRuhr hę] ein mannigfaches Bild: zunächst hē nö. Rees-Schermbeck Damm Drevenack Heiderott Mühlenrodt, ausschl. Helderloh u. hE ö. Rees-Mehrhoog Mehr Aspel Androp Bienen bis Praest Vehling im N. u. Helderloh Wittenhorst im O.; das übrige Geb. hat hi um Dinsl-Gahlen Heisterkamp Besten Östrich; hę um Dinsl-Gartrop u. innerh. Rees-Fluiren Diersfordt Bislicherwald Bergen Vahnum u. nw. Rees-Vrasselt; hE, hę ö. Rees-Rees Speldrop Grietherbusch; hai südl. Rees-Wesel Lackhsn Obrighv, Dinsl-Buchold, Ruhrort-Hünxe Hünxerwald bis zum hę-Geb. an der Ruhr. — Flekt. Genit. zainər, –ęi-, –i-, –ę i.-, -ę·ŋ.-, –e-, –i- (s. sein); Nfrk fehlend oder durch van øm umschrieben; Dat. Rhfrk. īm. unbetont əm; Mosfrk īm (əm); im Geb. von hEn gilt hīm, unbetont əm; Rip veralt. hi·m., –e-, –ę-, –ø-; doch meist i·m., –e-, –ę- (unterschiedslos im selben Orte, auch ohne Schärfung), unbetont əm; Nfrk øm. - (im Selfk hęm, –-; Eup h:m), unbetont əm; Acc. Rhfrk īn, unbetont ən; Mosfrk īn [an der Saar auch īnən], unbetont ən; im hEn-Geb. hE(n), hēa(n) (usf.), unbetont ə(n), (-n nur absolut, vor Vokalen, h, Dentalen); Rip hęn (veralt.), ęn, en, in (unterschiedslos, auch mit Schärfung), unbetont ən; Nfrk øm (s. Dat.), unbetont əm [Fem. s. sie, Neutr. s. es, Plur. s. sie]: der Gebrauch von er wie im Nhd.; enklitisch stets ə, z. B. muttə, wannə, asə muss, wann, als er usf. OBerg, Allg. — Das Pron. dient auch als Bezeichnung des Hausherrn (sie für die Hausfrau), z. B. statt minge Mann wellt et net han sagt die gewöhnliche Frau: he wellt et net han; es he dohem? Rip, Allg. — Et es en he on keng sie ein Junge u. kein Mädchen Elbf. — He do (lo) bei besonderm Hinweis, meist mit neckischer oder spöttischer Nebenbed., z. B. he do wess alles besser. — Wenn man weder Ihr noch Sie sagen will zur Bezeichnung der zweiten Person, sagt man: He hät jo de Schnopp (Schnupfen); wor e ze Kölle? Rip; (erzen jmd. er nennen uMos 1808).
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Dialekter III
Rheinisches Wb.
er III das Pron. pers. der 3. Person Masc. in der Form Er. Eă, ē- [ Saarl ē·ə., ēr ], unbetont ə [Rhfrk ər, əă ] reicht …
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Cotta, M. (2026). „eriii". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/eriii/rhwb?formid=E01286
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Cotta, Marcel. „eriii". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/eriii/rhwb?formid=E01286. Abgerufen 13. May 2026.
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Cotta, Marcel. „eriii". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/eriii/rhwb?formid=E01286.
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