Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erfoddern
erfoddern , postulare, exigere, die aus erfordern hervorgegangne schreibung, dann in erfodern gemildert: warum hastu denn mein geld nicht in die wechselbank gegeben? und wenn ich komen were, hette ichs mit wucher erfoddert. Luc. 19, 23 ; auf das die gerechtigkeit vom gesetz erfoddert in uns erfüllet würde. Röm. 8, 4 ; drumb ward es auf anregen und anhalten der römischen legaten für gut angesehen, das Luther selbs erfoddert würde. Luther 1, 441 a ; das ich zu verhör erfoddert bin. 3, 410 b ; den sol obangezeigter superattendens zu sich erfoddern. 4, 349 a ; die sage ist, das k. maj. die Schweiz…