Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erfäulen
erfäulen , putrefacere: thut mich erfeulen und erstenken, nachts musz ich ligen undern penken. H. Sachs I, 501 d ; und werft in in der gefengknus gruben, drinn man erfeult die schälk und buben. III. 1, 141 b ; wöllen wir sie alle bede erschlagen oder sonst in eim thurn erfeuln. Ayrer 277 a ; die südwind machent das viech misgebären, erfäulen laub und pletter, betrüben die wasser. Sebiz 7 ; den luft erfäulen ( verderben ). 8; solcher saft wird auch wider den brand gebrauchet, darvon die glieder zerstöret, erfäulet und getödtet werden. Tabernaem. 514 ; wie dann der mensch zur erden sich erfäult …