Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erblassen
erblassen , pallescere, dasz dies verbum ahd. und mhd. unmöglich ist, folgt aus der abwesenheit des adj. 1 1) erbleichen, drei stellen aus der bibel sind schon 2, 72 ausgehoben; welche nicht also erblaszt ihrer sünde halben, wie ich einzeles heilgichen erblassen und zittern musz. Luther 5, 42 b ; die götter selbst waren erblaszt. Fuchs mückenkrieg 1, 31 ; die mutter ist erblaszt, ergeuszt ein meer voll thränen, sie klaget den verlust. Tscherning 41 ; selber die engel sehn ihr reineres licht wie in abenddämmrung erblassen. Messias 8, 422 ; wie schlummernd lag er, erblaszte zu schimmer, ihm däuc…