Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erathmen
erathmen , anhelare, schwer athmen, aufathmen, einathmen: nun schon wieder den erathmenden schritt mühsam berg hinauf. Göthe 2, 68 ; du flehst erathmend mich zu schauen, meine stimme zu hören, mein antlitz zu sehn. 12, 34 ; ein junger mensch, ich weisz nicht wie, verstarb an der hypochondrie und ward denn auch begraben. da kam ein schöner geist herbei, der hatte seinen stuhlgang frei, wie ihn so leute haben. der setzt sich nieder auf das grab und legt sein reinlich häuflein ab, schaut mit behagen seinen dreck, geht wol erathmend ( al. erathmet) wieder weg und spricht zu sich bedächtiglich: der…