Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entwohnen
entwohnen , desuescere, desuefieri, sich entwöhnen, ahd. intwonên ( Graff 1, 874 ), im voc. theut. 1482 g 5 a hintereinander entwanen und entwonen, disuescere, dissolere, ungewonlich sein: si entwonend desse ( ejus ) nach und nach, desuefiunt. Maaler 106 d ; als ein muter, die das dütlin da vornen an den werzlin bestreicht mit gallen oder aloes, mit bittrem ding, und wenn das kind saugen will, so ist es bitter, so flühet es den dutten und entwonet der milch. Keisersberg brösaml. 21 b ; als wenn einer der laster gewohnt und wil tugend lehren, so musz er vor der alten laster entwonen ( es steht …