Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entstehlen
entstehlen , suffurari, entwenden, nnl. ontstelen: andern leuten das ihre entstehlen. Gefken beilage 97 a ; wer ihn da hätt entstolen, wer ihn getragen weg. Spee trutzn. 66 (60); o weib! und wolltest holen und wolltest heben du den körper, dir entstolen aus seiner todtenruh? 69 (63); hast du ihn nit entstolen? dich zwar hab in verdacht, sags an, ich ihn musz holen, hab schon es oft gesagt. 70 (64); und meiner jungen brust entstahlen zwei nochwolgeborne diebe ( al. triebe), die löffelei und ehrsucht, bald die liebe. Bürger 106 a ; mit schlammiger, trüber, undurchschaulicher flut, die du den wol…