Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entsein
entsein , deesse, entstehen, ermangeln: so wolte sein f. g. aus undertheniger gegen die k. mt. tragender zuneigung irer k. mt. des nit entsein. Lanz staatsp. Karl V s. 529 ( a. 1554); damit niemand gedenke, das ich im rechtens entsein wolt. Thurneisser notgedr. ausschr. 3, 132 ; weil meinem groszg. herren beliebet, solche unreife früchte zu kosten, habe demselben ich nicht entsein können. Butschky s. 165 . man könnte in diesem ent die alte negation en ( s. 445) erblicken wollen, wogegen doch der beigefügte gen. oder dativ, und die analogie von entstehen streitet. die vorstellungen esse und sta…