Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entröthen
entröthen , sich, erubescere, erröthen, sich schämen: der sonne gold, für der sich stern entröthen. Lohenst. Ibrah. 69, 557 ; vor den granaten musz zinnober sich entröthen. Hyae. 38 ; Antonia war hierüber entröthet, versetzte aber alsofort. Lohenst. Arm. 1, 391 ; ich musz mich ja entröthen, wenn mir, Stratonica, dein englische gestalt kommt in gedanken vor. Hallmann Antiochus 3 ; du heilger vater pabst darfst dich auch nicht entröthen, hat deines sohnes rock gleich einen blutgen fleck. Wiedemann jan. 16 ; Eckarth entröthete sich darüber, sagende, wie komm ich zu der hohen unverdienten kaiserli…