Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
enträumen
enträumen , nnl. ontruimen, 1 1) amovere, aus dem weg räumen, vgl. ausräumen , einräumen : und des mahles gerät enträumten die mägde. Voss. 2 2) cedere, concedere, raum geben, einräumen: diesemnach denn die welt sie ( die stadt Rom ) für ihr grösztes wunder, das menschliche geschlechte sie für ihre gebieterin zu verehren gezwungen ward, nachdem glück und zeit ihr die oberhand und die ewigkeit enträumte. Lohenst. Arm. 1, 7 ; gleichwol aber wolte der himmel der bosheit des Varus nicht enträumen, dasz sie einer so reinen keuschheit ein haarbreit abbruch zu thun vermocht hätte. 1, 16; solte man do…