Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entlauben
entlauben , fronde nudare, gegenüber belauben, engl. unleave, nnl. ontlooveren: der baum hat sich entlaubet, posuit arbor comas. Maaler 104 c ; entlaubet ist der walde gen disem winter kalt, beraubet wird ich balde meins liebs, das macht mich alt. Uhland 130 ; der herbst entlaubte schon den bunten hain. von Kleist; verstecken gilt itzt nicht bei den entlaubten sträuchen. Weisze briefw. der fam. des kinderfr. 1, 216 ; rings trauern die entlaubten, vom kalten wind durchweht, die tannen nur behaupten ihr dunkles grün so spät. Lenau neuere ged. 199 ; die ersten unterhaltungen wandten sich auf Hama…