Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
eiszapfe m.
eiszapfe , m. dasselbe: bleiben henken, wie eiszapfen an eim dach. Garg. 247 a ; es habe einmal eines schiffers frau an ihren mann so herzinniglich gedacht, und in solchen gedenken habe sie einen eiszapfen vom röhrkasten abgebrochen und verschluckt, also dasz sie blosz von dieser einbildung durch hülfe des eiszapfens schwanger worden und ein artiges schönes weiszhäriges knäbchen an die welt gebracht. Weise erzn. 23 ( s. oben eisschmarre); liesz sie mir abermal eine so grosze kaltsinnigkeit blicken, dasz ich beinahe selbst drüber in einen eiszapfen verwandelt worden wäre. ehe eines mannes 120; …