Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
einsmals
einsmals , gen. von ein mal, mhd. eines mâles, bezeichnete 1 1) ursprünglich so viel als auf éinmal, mit éinem mal, plötzlich. nach Maaler 100 c einsmals, mit einanderen, als in éim streich, in éiner arbeit, de repente, tenore uno: das wirst du hören nach und nach, ich kan es nit als einsmals sagen, nicht alles auf einmal. Keisersb. omeis 44 a ; wenn ich nit bescheidenheit hielt in dem predigen und wölt all tag zwo oder dri predigen thuon und min houpt einsmols uberladen, so verderbt ich mich. bilger 157 d ; das er ouch nit si ein fantast, ein nerrescher bilger deren einer, die do on vernunft …