Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
einfarbig
einfarbig , einfärbig , unicolor, ahd. einfaro, mhd. einvar: was nu bund von dem einferbigen vieh keme, das solte sein ( Jacobs ) lohn sein. des ward Laban fro und hatte die natur fur sich, das von einferbigen nicht viel bunde natürlich komen. aber Jacob half der natur mit kunst, das die einferbigen viel bunde trugen. Luthers glosse zu 1 Mos. 30, 32 ; der einfärbige, der unfarbige stein will nichts sagen. Göthe 36, 256 ( mit solchem unterschied des umlauts und nichtumlauts in beiden wörtern ); ein feiner, elegant und einfärbig gekleideter fremder. J. P. Tit. 1, 18. man sagt einfarbiges zeug.