Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Eichenrinden
Eichenrinden . Die Rinde aller Eichen ist reich an Gerbstoff, aber wegen der früh eintretenden Borkenbildung erhält man nicht von allen Arten eine zu technischen Zwecken verwendbare Rinde. Von den mitteleuropäischen E. sind die der Trauben- oder Wintereiche ( Quercus sessiliflora ) und der Stiel- oder Sommereiche ( Q. pedunculata ) am wichtigsten. Außerdem kommen die Zerreiche ( Q. cerris ) im südlichsten und südöstlichsten Teil des Gebietes und die Woll-, Weiß- oder Schwarzeiche ( Q. pubescens ), die nur im Süden, z. B. in Krain und im Küstenlande, geschlossene Bestände bildet, in Betracht. D…