Eintrag · Althochdeutsches Wörterbuch
eckolzein st. m. n.
st. m. n.
hechol-zain: nom. sg. Gl 3,679,4 (Innsbr. 711, 13. Jh.; -zain durch Überschreiben von z über ai aus -stain korr.; war dies nach silbirstain der folgenden Glosse verschrieben? Oder ging die Schreibung hecholstain auf ein hechols zain zurück, vergleichbar dem echolis zain acirum, das eine andere Hand auf die letzte Zeile der Hs.-Seite geschrieben hat?
Wenig wahrscheinlich ist Steinm.s Vermutung z. St., daß auch hinter ecostil: nom. sg. Gl 3,633,57 (clm 14 584, 14. Jh.) eckolzain stecke. Eher handelt es sich, wie Steinm. gleichfalls erwägt, um eine Doppelglossierung von acirum mit eckol und stal (< stahal ‘Stahl’).
Stahlstäbchen (?): chalybs.