Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
durchfegen
durchfegen , 1 1. untrennbar, durchdringen, zertheilen. der wind durchfegt die bäume. uneigentlich. bei des herren fünf wunden, dem herzen der seligsten jungfrau, bei der feurigen qual welche die seelen durchfegt Göthe 1, 361 . und dies hangende haar, das lang die welle durchfeget Voss. 2 2. trennbar. a. eigentlich. völlig reinigen, auskehren wie ausfegen Stieler 452 . das ganze haus ist durchgefegt von unten bis oben. b. uneigentlich. so habe ich doch noch zeit die mancherlei wider einander laufenden gedanken für dich noch durchzufegen Thümmel Reise 4, 220 . nichts fegt und siebt unsere vorzü…